Olympische Spiele 2016

LIEBE LEUTE!

Dieses Lächeln beschreibt meine Olympiaerfahrung und meine Olympiaerlebnisse sehr sehr gut. Trotz drei Niederlagen in der Gruppenphase konnten Carla und ich zum größten Teil unser bestes Badminton zeigen.Carla und ich haben uns als Team sehr stark entwickelt und diese Teamfähigkeit hat uns (unter anderem) zu Olympia gebracht. Füreinander kämpfen, füreinander da sein egal ob es mal gut oder schlecht läuft. Wenn ich so zurück denke und an den Anfang unserer "Partnerschaft" blicke, dann bin ich vor allem beeindruckt, dass wir mit Geduld, trotz aller skeptischer Meinungen, an uns als Team geglaubt haben. Es ist egal was andere denken, ob man realistische Chancen hat oder nicht, ob es als Paarung passt oder nicht. Man selbst muss daran immer glauben und individuell, aber als auch Team geduldig bleiben. Skeptiker wird es immer geben, sogar Freunde oder Familien werden vielleicht eine kritische Meinung haben. Doch eins hat sich bestätigt: Das Unmöglich ist erst dann möglich, wenn man es versucht. Wenn der Glaube und Wille groß genug sind, dann sollte man bei sich bleiben und "sein Ding" mit Leidenschaft und Herzblut machen. Darauf bin ich am meisten stolz, dass wir nicht nach rechts und links geschaut haben, sondern stets gerade aus.Trotzdem auch 1000 Dank an die, die von Anfang an daran geglaubt haben.

 

Zurück zu Rio.....

Es war eine riesen Ehre auf dem Feld zu stehen und dort spielen zu dürfen.

Getragen von Familie, Freunden und Fans gingen wir an unsere Grenzen und haben dabei jede Sekunde genossen on Court zu sein. Natürlich hatten wir auch off Court eine fantastische Zeit. Andere Profisportler zu sehen wie sie ihren Wettkampf bestreiten, wie sie sich darauf vorbereiten, wie sie mit Erfold und MIsserfolg umgehen- all das waren Eindrücke, die man beobachtet und mitnimmt. Sicherlich kann ich von dem ein oder anderen noch was lernen und mitnehmen. Ich freue mich auch, dass unser Badmintonsport so eine hohe Medienpräsenz hatte und wir so viele Zuschauer hatten. Ich hoffe wir konnten gute Werbung für unseren Sport machen und falls der ein oder andere selbst Lust hat die Keule zu schwingen- dann los! ab in den Verein. Auf dem Feld macht es noch mehr Spaß, als "nur" zu zugucken.

 

Viele von euch werden sich sicherlich fragen ob die Bedinungen wirklich so schlimm waren, wie in den Medien berichtet wurde. Ich kann nur sagen, ja es hätte besser sein können, aber auf unser Olympiaqualitour haben wir deutich schlimmeres erlebt. Außerdem waren wir kaum in unseren Zimmern, von daher war alles halb so wild. Wir Badmintonspieler hatten zudem das große Glück, dass die Wettkampfhalle direkt gegenüber vom olympischen Dorf war und die Laufzeit relativ gering war. Andere Sportarten hatten es da etwas schwieriger, aber in einer Millionenstadt ist es vielleicht nicht immer ganz so einfach die Wege kurz zu halten. Da lag ein wenig Potenzial drin, aber wie gesagt Ich persönlich kann mich nicht beschweren.

Für mich war das ganze Event super. Vor allem meine Familie beim Wettkampf dabei zu haben und Bestleistung abrufen zu können, hat mich sehr sehr glücklich gemacht. Danke, dass ihr die lange Reise  auf euch genommen habt.

 

Was nun?

Nun geht es weiter mit meiner neuen Doppelpartnerin Lara Käpplein. Ich werde meine Badmintonkarriere also fortsetzen, da ich noch keinen Grund sehe aufzuhören....ganz im Gegenteil, denn jetzt nach Olympia bin ich noch motivierter!

Jetzt gilt es den frischen Wind mitzunehmen und mit neuer Motivation die kommenden Aufgaben zu meistern. Danke für eure Unterstützung !!!!!!!!

 

Alles Liebe

 

Johanna

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